Widerrufsrecht
1. Bedingungen für die Rückgabe
Wir bieten keinen direkten Produktaustausch an.
Wenn der Kunde einen anderen Artikel erhalten möchte, muss er zunächst die Rückgabe des erhaltenen Produkts beantragen. Anschließend kann der Kunde bei Bedarf eine neue Bestellung über die Website aufgeben.
Dieses Verfahren ermöglicht eine getrennte Bearbeitung jeder Bestellung und trägt dazu bei, Bestände, Rücksendungen und neue Bestellungen eindeutig zuzuordnen.
Der Kunde kann innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Bestellung eine Rückgabe beantragen. Bei Fernabsatzverträgen steht Verbrauchern grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß § 312g Abs. 1 BGB in Verbindung mit § 355 BGB zu. Die gesetzliche Widerrufsfrist beträgt grundsätzlich 14 Tage.
Für eine freiwillige Rückgabe über das gesetzliche Widerrufsrecht hinaus beziehungsweise für die praktische Abwicklung der Rücksendung sollte die Ware folgende Voraussetzungen erfüllen:
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Die Ware sollte nicht über die zur Prüfung ihrer Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise erforderliche Nutzung hinaus benutzt worden sein.
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Alle mitgelieferten Zubehörteile sollten zusammen mit der Ware zurückgesandt werden.
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Soweit vorhanden und zumutbar, sollten Originalverpackung, Schutzmaterialien und Transportverpackung für die Rücksendung verwendet werden.
Die Ausübung des gesetzlichen Widerrufsrechts darf nicht allein deshalb ausgeschlossen werden, weil die Originalverpackung nicht mehr vorhanden ist.
Bei Möbeln, großen Einrichtungsgegenständen, sperrigen Paketen oder Mehrpaketsendungen muss die Ware für den Rücktransport ausreichend geschützt und transportsicher verpackt werden, um vermeidbare Schäden während der Rücksendung zu verhindern.
Für Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf seine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind, besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB grundsätzlich kein gesetzliches Widerrufsrecht.
Ein Rücksendeetikett wird zusammen mit der Ware im Paket an den Kunden versandt. Der Kunde erhält das für die Rücksendung vorgesehene Etikett somit bereits bei Erhalt seiner Bestellung.
Die unmittelbaren Rücksendekosten im Rahmen eines gesetzlichen Widerrufs richten sich nach § 357 Abs. 5 BGB. Danach trägt der Verbraucher die unmittelbaren Rücksendekosten nur dann, wenn er vor Vertragsschluss ordnungsgemäß über diese Kostentragungspflicht informiert wurde und der Shop sich nicht zur Übernahme der Kosten bereit erklärt hat.
2. Verfahren zur Beantragung einer Rückgabe
Die Anfrage sollte folgende Informationen enthalten:
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Bestellnummer
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bei der Bestellung verwendete E-Mail-Adresse
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Angaben zur Identifizierung des zurückzusendenden Produkts
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bei beschädigter, mangelhafter oder falsch gelieferter Ware eine kurze Beschreibung des Problems und, soweit hilfreich, Fotos
Der Kunde erhält anschließend vom Kundenservice die erforderlichen Informationen zur Rücksendung.
Die Ware muss für den Rücktransport angemessen verpackt werden. Soweit vorhanden und geeignet, sollten die Originalverpackung, Schutzmaterialien und Transportverpackung verwendet werden.
Für die Rücksendung ist das im ursprünglich gelieferten Paket enthaltene Rücksendeetikett zu verwenden, soweit dieses für die betreffende Rücksendung vorgesehen ist.
Bei großen Möbeln, empfindlichen Waren, sperrigen Paketen oder Mehrpaketsendungen muss jedes Paket sorgfältig und transportsicher vorbereitet werden, bevor es an den beauftragten Versanddienstleister übergeben wird.
Das gesetzliche Widerrufsrecht wird durch diese organisatorischen Rückgabehinweise nicht eingeschränkt.
3. Rückerstattung
Nach Eingang und Überprüfung der zurückgesandten Ware wird die Rückerstattung normalerweise innerhalb von 3 bis 5 Werktagen bearbeitet.
Die Rückzahlung erfolgt grundsätzlich mit demselben Zahlungsmittel, das für die ursprüngliche Bestellung verwendet wurde. Ein anderes Zahlungsmittel kann nur verwendet werden, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde und dem Kunden dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen. Dies entspricht § 357 Abs. 3 BGB.
Bei einem gesetzlichen Widerruf sind die empfangenen Leistungen gemäß § 357 Abs. 1 BGB spätestens innerhalb von 14 Tagen zurückzugewähren.
Bei einem Verbrauchsgüterkauf kann die Rückzahlung gemäß § 357 Abs. 4 BGB zurückgehalten werden, bis die Ware zurückerhalten wurde oder der Verbraucher den Nachweis erbracht hat, dass er die Ware abgesandt hat. Dies gilt nicht, wenn angeboten wurde, die Ware selbst abzuholen.
Der Zeitpunkt, zu dem der erstattete Betrag tatsächlich auf dem Konto des Kunden erscheint, kann zusätzlich von den Bearbeitungszeiten der Bank oder des verwendeten Zahlungsdienstleisters abhängen.
Bei einer Teilrückgabe wird nur der Betrag für die tatsächlich zurückgesandten und geprüften Artikel erstattet. Gesetzlich zurückzuerstattende Lieferkosten bleiben hiervon unberührt. Nach § 357 Abs. 2 BGB sind bei einem gesetzlichen Widerruf grundsätzlich auch die für die Lieferung geleisteten Zahlungen zurückzuerstatten; zusätzliche Kosten einer vom Kunden gewählten, teureren Versandart als der angebotenen günstigsten Standardlieferung müssen nicht erstattet werden.
4. Rücksendung und Prüfung
Der Kunde ist dafür verantwortlich, die zurückzusendende Ware entsprechend den erhaltenen Rücksendeinformationen ordnungsgemäß zu verpacken und an den vorgesehenen Versanddienstleister zu übergeben.
Nach Eingang der Rücksendung wird die Ware geprüft.
Die Prüfung kann insbesondere folgende Punkte umfassen:
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Zustand der Ware
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Vollständigkeit der mitgelieferten Zubehörteile
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erkennbare Gebrauchsspuren
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Schäden, die auf eine nicht sachgerechte Behandlung oder unzureichende Verpackung beim Rücktransport zurückzuführen sind
Das Ergebnis der Prüfung wird dem Kunden per E-Mail mitgeteilt.
Bei Ausübung des gesetzlichen Widerrufsrechts trägt der Shop gemäß § 355 Abs. 3 BGB die Gefahr der Rücksendung.
Eine Wertminderung kann bei einem gesetzlichen Widerruf nur unter den hierfür gesetzlich vorgesehenen Voraussetzungen berücksichtigt werden; die bloße Öffnung der Verpackung oder eine zur Prüfung der Ware erforderliche Handhabung führt nicht automatisch zum Verlust des Widerrufsrechts.
5. Mangelhafte oder falsch gelieferte Ware
Ist die Ware bei der Lieferung mangelhaft oder entspricht sie nicht der Bestellung, gelten die gesetzlichen Mängelrechte nach §§ 437 ff. BGB sowie die besonderen Vorschriften für Verbrauchsgüterkäufe nach §§ 474 ff. BGB.
Nach § 437 BGB kann der Käufer bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere Nacherfüllung verlangen und gegebenenfalls vom Vertrag zurücktreten, den Kaufpreis mindern oder Schadensersatz verlangen.
Die Nacherfüllung richtet sich nach § 439 BGB. Die hierfür erforderlichen Aufwendungen, insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten, trägt der Verkäufer. Bei Verbrauchsgüterkäufen muss die Nacherfüllung gemäß § 475 Abs. 6 BGB innerhalb einer angemessenen Frist und ohne erhebliche Unannehmlichkeiten für den Verbraucher durchgeführt werden.
Zeigt sich innerhalb von einem Jahr seit Gefahrübergang ein Zustand der Ware, der von den gesetzlichen Anforderungen abweicht, wird gemäß § 477 Abs. 1 BGB grundsätzlich vermutet, dass die Ware bereits bei Gefahrübergang mangelhaft war, sofern diese Vermutung nicht mit der Art der Ware oder des mangelhaften Zustands unvereinbar ist.
Bei einer mangelhaften oder falsch gelieferten Ware sollte der Kunde den Kundenservice unter customersupport@sotaradecor.com kontaktieren und folgende Angaben übermitteln:
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Bestellnummer
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Beschreibung des Problems
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soweit hilfreich, Fotos der Ware und der Verpackung
Gesetzliche Mängelrechte werden durch die freiwilligen Rückgabebedingungen dieses Shops nicht eingeschränkt.
6. Kontaktinformationen
E-Mail: customersupport@sotaradecor.com
Telefon: +81 (802) 684 46 36
Adresse: 2-6-30-60C NAGATA-NISHI, HIGASHIOSAKA-SHI, OSAKA-FU 577-0016, JAPAN
Kundenservicezeiten: Montag bis Freitag, 07:45-15:45 Uhr
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